Schneckenhaus

Nicht Lethargie ist´s die uns weiter bringt,
nicht nur das täglich Streben,
es sind die Dinge die wir selbst uns auferlegen,
die unsre Welt bewegen.

Laß dich nicht fallen, weil es einfach ist zu fallen,
steh auf und zeige was du kannst,
fang endlich an die eigne Faust zu ballen,
nur dann wirst du erreichen was du willst.

Laß nicht die Welt um dich in einem Traum versinken,
laß nicht die Menschen um dich Schatten sein,
erheb dich und fange an mit deiner Faust zu winken,
mach dich nicht länger vor dir selber klein.

Es gibt so Vieles noch, was möglich ist,
das Ende ist noch lange fort,
so raff dich auf und zeige allen wer du bist
und wenn es sein muß auch an einem andren Ort.

Die Schnecke hat ihr Haus, um drin zu wohnen,
dein Haus sei nicht nur Zuflucht, es sei dir ein Heim,
erheb dich und fang an dich selber zu belohnen,
sonst bleibst du eines Tag´s allein.

Vergangenheit ist nur der Spiegel in den alle sehen,
die Gegenwart ist Überlegung was sein kann,
die Zukunft wird dich erst belohnen,
nicht dafür, was in der Vergangenheit getan.

Schaust du zurück nur, wird dir nichts gelingen,
sie vorwärts und mit hoch erhob´nem Haupt,
das wird im Leben dich erst weiterbringen
du hast einmal an all das selbst geglaubt.

Der Schnecke gib das Haus zurück,
sie ist es, welche schutzlos ist, wenn es nicht mehr,
du bäume dich entgegen all dem, was im Wege steht
und fange an und greif nach deinem Glück.

Laß nicht die vielen deiner Freunde
an deinem Schneckenhaus zerschellen,
auch ihnen wird die Kraft mal schwinden,
fang nicht an diese zu verprellen,

Laß Lethargie ein Wort aus einem Buch nur sein,
verbünde dich mit deiner Freunde Kraft,
schließ endlich ab, die Tür zum dunklen Schrein
dann endlich wirst du sehen, was man wirklich schafft.

Was nützt dir all das in die Sterne sehen,
was nützt dir all das Wenn und Aber,
lern wieder in den eignen Schuhen gehen,
hör auf mit ewigem Gelaber.

Steh auf und kämpf, wenn nötig mit dir selbst,
steh auf und schrei, nicht nur, wenn Spiegel dich umgeben,
steh auf und fordere dich selbst,
denn schließlich hast du nur das eine Leben !

das Jahr

Ich möchte dir den Frühling zeigen
den Sommer mach´ ich dir zu eigen
den Herbst will milde ich dir übergeben
und auch im Winter möcht´ ich mit dir leben
so bestreiten wir als Paar
miteinander Jahr für Jahr